Insekten aufgepasst...

Sonnentau

Rundblättriger Sonnentau (Pleyl)

 

Der Name „Sonnentau“ kommt von den klebrigen Tropfen, die an der Spitze der Tentakeln auf den Blättern ausgeschieden werden. Bei Berührung mit den Tentakeln werden kleine Insekten festgehalten. Das Blatt krümmt sich ein. Nach mehreren Tagen ist die Verdauung beendet, nur der Chitinpanzer des Insekts bleibt übrig. Über diese Strategie deckt die Pflanze ihren Nährstoffbedarf im Hochmoor, das bis zu 97 % aus Regenwasser besteht und daher sehr nährstoffarm ist.

Wer einen Sonnentau finden will, muss genau hinschauen. Er bleibt mit seiner Blattrosette von 3 bis 15 cm Durchmesser eng dem Boden angeschmiegt. Auch die von Juni bis August zu sehenden weißen Blütchen können leicht übersehen werden.

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