Aufnahme vom steinigen Walchenseeufer mit Blick über den See auf die Berge.

Weitere Projekte und Informationen

Aktuelle (laufende) Projekte

  • Wiesenbrütergebiet Loisach-Kochelseemoore - Infotafeln

    Die Moorlandschaft zwischen Loisach und Kochelsee entstand in der Würmeiszeit vor mehr als 15000 Jahren. Seit mehr als 1000 Jahren werden diese Gebiete landwirtschaftlich genützt. Es entstanden die blumenreichen Streuwiesen im Bereich des Niedermoores. Gleichzeitig sind die ausgedehnten Feuchtgebiete Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Mehr als 200 Vogelarten kommen als Gast- und Brutvögel in diese Moorgebiete. Die Loisach-Kochelsee-Moore sind Teil des europäischen Biotopverbundes NATURA 2000.

    Vom 20. März bis 15. Juli, also in der Zeit der Ankunft der Vögel und der Aufzucht der Jungvögel, ist es nach einer Verordnung des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen insbesondere verboten

    • Hunde frei laufen zu lassen
    • die gekennzeichneten Wege zu verlassen
    • zu reiten
    • Ball zu spielen oder Sport zu treiben
    • zu zelten oder zu lagern
    • Feuer anzumachen.

     

    Bitte denken Sie auch daran: Landwirtschaftlich genutzte Wiesen dürfen in der Zeit des Aufwuchses nur auf den vorhandenen Wegen betreten werden (Art. 25 Bayer. Naturschutzgesetz).

    Weitere Informationen zum Gebiet und zu einzelnen, im Gebiet vorkommenden Vogelarten finden sich auf den nachfolgenden Schautafeln, die sie auch an verschiedenen Stellen im Gebiet antreffen:

  • Weideprojekt Pupplinger und Ascholdinger Au mit Murnau-Werdenfelser Rindern

    Weideprojekt Isarauen: Erhaltung der artenreichen Auenlandschaft durch Beweidung mit Murnau-Werdenfelser Rindern

    Dokument ist nicht barrierefrei.

  • Weideprojekt Pupplinger Au - BayernNetzNatur-Projekt

    Dokument ist nicht barrierefrei.

Abgeschlossene Projekte

  • Interreg-Projekt "Vielfältiges Leben an unseren Alpenflüssen" (AB 179)

    Interreg-Projekt "Vielfältiges Leben an unseren Alpenflüssen" (AB 179) - abgeschlossen zum 31.12.2020

    Links verschlungene Kreisförmige Linien; Mitte Schriftzüge Interreg, Österreich-BAyern 2024-2020, Europäische Union, Fonds für interregionale Entwicklung; rechts blaues EU-Logo mit goldenen Sternen im Kreis

    Die traumhaften Landschaften der letzten alpinen Wildflüsse wie Iller, Lech, Loisach, Ammer, Rißbach, Isar und Tiroler Achen sowie deren Nebenflüsse bieten grenzübergreifend vielen bedrohten Arten Lebensraum. Zugleich sind diese Gebiete ein Magnet für den Freizeittourismus von nah und fern. Es ist wenig verwunderlich, dass so auf engem Raum viele verschiedene Interessen aufeinander treffen:
    Wassersportler und andere Erholungssuchende nutzen die einmalige Natur, um sich vom Alltagsstress zu regenerieren und Abenteuer zu suchen. Für Arten wie den Flußuferläufer oder die Deutsche Tamariske sind die Wildflusslandschaften jedoch die letzten geeigneten Lebensräume im Alpenraum und folglich reagieren diese Arten sehr sensibel auf Störungen.

    Das Interreg-Projekt “Vielfältiges Leben an unseren Alpenflüssen” setzt sich genau mit dieser Problematik auseinander und will damit grenzüberschreitend die Voraussetzungen für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur schaffen. Um dies zu erreichen, haben der Landesbund für Vogelschutz e.V. sowie der Naturpark Tiroler Lech, das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen und der Naturpark Karwendel folgende Maßnahmen geplant:

    • Erarbeitung gemeinsamer, einheitlicher Qualitätsstandards für Besucherlenkung und Monitoring.
    • Erstellung von Managementplänen und Besucherlenkungskonzepten
    • Erarbeitung und Umsetzung eines mehrstufigen Kommunikationskonzeptes
    • Erhebung ausgewählter Zielarten und Etablierung eines einheitlichen Monitoringsystems
    • Installation, Ausbau und Qualifizierung von Rangern
    • Aufbau einer selbsterklärenden, möglichst einheitlichen Beschilderung


    Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie auf der Homepage des Naturparks Karwendel.

    Weitere Informationen:

    Kurztitel des Projekts: Vielfältiges Leben an unseren Alpenflüssen
    Untertitel: Für ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur
    Lead: Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
    Projektpartner: Naturpark Tiroler Lech, Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen, Naturpark Karwendel
    Projektzeitraum: 01.01.2018 bis 31.12.2020
    Projektumfang: 338.435,00 €
    Projektgebiet(e): Iller, Lech, Loisach, Ammer, Isar, Rißbach, Tiroler Ache

  • Hotspotprojekt "Alpenflusslandschaften"

    Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze

    Einzigartige biologische Vielfalt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
    Alpenflüsse im Fokus des Bundesprogramms Biologische Vielfalt

    Die Informationen zum Projekt sind nicht barrierefrei:

Informationen

  • Bekämpfung von Neophyten

    Pflanzen aus anderen Regionen können unsere einheimischen Wildpflanzen bedrängen und schließlich verdrängen. Daher sollen diese unbedingt bekämpft werden.

  • Biodiversitätsnetzwerk "Natur - Bayern - Vielfalt"

    Biodiversitätsnetzwerk "Natur - Bayern - Vielfalt"

    BIOLOGISCHE VIELFALT IN BAYERN
    Bayern verfügt über eine beeindruckende Vielfalt an wertvollen Kulturlandschaften mit einer beachtlichen Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Darauf basiert seine landschaftliche Schönheit, Anziehungskraft für Touristen und Lebensqualität für seine Bürger.

  • Fällung von Gehölzen außerhalb des Waldes

    Die Fällung von Gehölzen, auch im heimischen Garten, unterliegt diversen Vorschriften.


  • Quagga-Dreikantmuschel

    Die Quagga-Dreikantmuschel ist eine invasive Muschelart, die sich auch in deutschen Gewässern schnell ausbreitet. Sie verdrängt heimische Arten, stört das Ökosystem und kann Rohre sowie Bootsmotoren verstopfen. Besonders leicht wird sie durch Boote, Wassersportgeräte oder Badebekleidung von einem Gewässer zum nächsten übertragen. Das beiliegende Merkblatt enthält alle wichtigen Informationen und Maßnahmen, mit denen eine weitere Ausbreitung verhindert werden kann.