Infos zur Unterrichtsform und Quarantänesituation an Schulen und Kindertagesstätten

Derzeit liegt der Inzidenzwert über 100, es gelten bis auf weiteres folgende Regelungen:

In der Jahrgangsstufe 4 der Grundschule, den Jahrgangsstufen 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie in allen Abschlussklassen findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Kann der Mindestabstand von 1,5 m nicht durchgehend eingehalten werden, findet Wechselunterricht statt.

An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen im Sinne des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs-und Unterrichtswesen (BayEUG) findet Distanzunterricht statt.

Für Schülerinnen und Schüler eine zweimal wöchentliche Testpflicht als Voraussetzung für eine Teilnehme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung gilt.

Das Kultusministerium beantwortet in einem Fragenkatalog, wann welche Schulart und/oder Klasse auf Distanz oder Wechselunterricht gemäß der derzeit gültigen Verordnung umgestellt wird.

FAQ-Liste des Kultusministeriums:
https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7047/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html

Alle Schulen haben gemäß der geltenden Regelungen Hygienekonzepte entwickelt. Sie wurden an die jeweilige Situation der Schule angepasst. Bitte informieren Sie sich daher bei Fragen direkt bei Ihrer Schule.


Kindertageseinrichtungen
:

  • Kein Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Einrichtungen zur Ferientagesbetreuung und Einrichtungen mit organisierten Spielgruppen für Kinder. Eine Notbetreuung findet statt.

 

In welchen Schulen oder Kindertagesstätten sind Klassen/Gruppen in Quarantäne?
Einrichtung

So ist der Stand (03.05.2021)

Schulen  
NEU Nachtrag 2.5.2021
Mittelschule Gaißach
1 Person positiv getestet (12 enge Kontaktpersonen in Quarantäne)
   
Kindertageseinrichtungen
 
  keine neuen Einträge

 

Hinweis zur Übersicht

Die Liste wird täglich von Montag bis Freitag gepflegt. Sollte durch ein Bekanntwerden eines Indexfalles am Wochenende eine Einrichtung betroffen sein, wird die Liste am Montagmorgen umgehend aktualisiert.

In der Übersicht werden die neu betroffene Klassenstufen oder Gruppen an Schulen und Kindertageseinrichtungen aufgelistet. Nach drei Tagen werden sie wieder von der Liste entfernt.

 

Was passiert bei einem positiven Fall an einer Schule oder in einer Kindertagesstätte?

Das Gesundheitsamt ermittelt unmittelbar nach Bekanntwerden des Indexfalles die Kontakte.
Die Einrichtung wie auch das Gesundheitsamt informieren die Betroffenen über das weitere Prozedere. Die Einstufung als Kontaktpersonen ist Aufgabe des Gesundheitsamtes.

Wer von einer Infektion einer Person erfährt, mit der man bis zwei Tage vor deren Testung Kontakt hatte, wird darum gebeten, sich in Quarantäne zu begeben.

Für Personen, die nicht als enge Kontaktpersonen in Frage kommen, geht der Betrieb unter den geltenden Rahmenbedingungen weiter. Das Gesundheitsamt informiert diese Personen nicht, um die vorhandenen Ressourcen gezielt für die Kontaktermittlung einsetzen zu können.

 

Informationen zur Quarantäne einer Kontaktperson

Auskünfte zur Dauer der Quarantäne werden nicht erteilt, da diese von Fall zu Fall variieren kann.

Falls eine Schülerin oder ein Schüler als enge Kontaktperson eingestuft wird, muss sie oder er sich - wie jeder andere, auf den das zutrifft - sofort nach Mitteilung des Gesundheitsamtes in Quarantäne begeben. Enge Kontaktpersonen müssen mindestens 14 Tage lang in Quarantäne. Nach 14 Tagen ist zudem ein negatives Testergebnis notwendig. Es ist nicht mehr möglich, die häusliche Quarantäne mit einem negativen Test auf zehn Tage zu verkürzen. Es genügt im Fall eines negativen Testergebnisses, den entsprechenden Nachweis der Schule vorzulegen.

Wichtig ist:
Für den Indexfall kann weiterhin nur das Gesundheitsamt die Isolation aufheben.