Grundsätzliche Informationen

zur Schulaufnahme:

Anzumelden sind alle Kinder, die im Schuljahr 2018/19 erstmals schulpflichtig werden oder bereits einmal von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt worden sind. Erstmals schulpflichtig werden heuer alle Kinder, die am 30. September 2018 sechs Jahre alt, also spätestens am 30. September 2012 geboren sind.

Die Anmeldung erfolgt für jedes schulpflichtige Kind an der öffentlichen Grundschule, in deren Sprengel es seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Auch Kinder, deren Eltern ein Gastschulgesuch planen oder eine Anmeldung an der Förderschule erwägen, sind zuerst an der zuständigen Sprengelschule anzumelden.

Vorzeitige Schulaufnahme:

Erziehungsberechtigte können ihr Kind zum Schuljahr 2018/19 zum Schulbesuch anmelden, auch wenn es nach dem 30. September 2012 geboren ist und zu erwarten ist, dass es im Unterricht aktiv mitwirken kann. Bei Kindern, die erst nach dem 01.01.2013 geboren sind, ist dazu die Erstellung eines schulpsychologischen Gutachtens erforderlich.

Rückstellung vom Schulbesuch:

Die Pflicht zur Schulanmeldung besteht auch dann, wenn die Erziehungsberechtigten beabsichtigen, ihr Kind vom Schulbesuch zurückstellen zu lassen. Eine Rückstellung ist allerdings nur möglich, wenn sonderpädagogischer Förderbedarf ausgeschlossen werden kann und zu erwarten ist, dass das Kind im darauffolgenden Schuljahr mit Erfolg am Unterricht der Grundschule teilnehmen kann. Kinder, die im Vorjahr vom Besuch der Schule zurückgestellt worden sind, sind ein weiteres Mal an der zuständigen Sprengelschule anzumelden, der Zurückstellungsbescheid ist dabei vorzulegen. Eine weitere Zurückstellung ist nicht möglich.

Feststellung der Schulfähigkeit:

Zur Feststellung der Schulfähigkeit kann die Schulleitung die Teilnahme an einem Test (Screening oder Schulspiel) verlangen und gegebenenfalls Beratungsfachkräfte, Schularzt und Kindergarten in die Entscheidungsfindung einbeziehen.

Anmeldeformalitäten:

Die genauen Einschreibezeiten werden an den einzelnen Grundschulen ausgehängt und amtlich bekannt gemacht. Die Erziehungsberechtigten sollen persönlich mit dem Kind zur Schulanmeldung kommen. Im Verhinderungsfall soll ein Vertreter beauftragt werden, das Kind zur Schulanmeldung zu begleiten. Die Geburtsurkunde sowie ein Nachweis über die ärztliche Schuleingangsuntersuchung sind mitzubringen. Kinder, die bei der Schuleinschreibung nicht vorgestellt werden können, dürfen schon vorher schriftlich angemeldet werden. Sie müssen bis spätestens 01.06.2018 persönlich angemeldet werden. Sind mehrere Erziehungsberechtigte benannt, so müssen sie die Anmeldung im gegenseitigen Einverständnis vornehmen. In der Regel gilt zum Nachweis hierfür die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten auf dem Anmeldeblatt. Im Zweifelsfall und bei Antrag auf vorzeitige Einschulung sollte jedoch der andere Erziehungsberechtige schriftlich zustimmen. Kinder, die in einem Heim untergebracht sind, können auch vom Leiter des Heimes angemeldet werden.

Gastschulgesuche:

Auf Antrag der Erziehungsberechtigten kann aus zwingenden persönlichen Gründen der Besuch einer anderen Grundschule mit einem anderen Sprengel gestattet werden. Die Entscheidung trifft die Gemeinde, in der das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, im Einvernehmen mit dem aufnehmenden Schulaufwandsträger nach Anhörung der betroffenen Schulleitungen.

Schuleinschreibung an Förderschulen:

Die Aufnahme an der Förderschule erfolgt dann, wenn beim Einschulungsverfahren an der Grundschule das Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs festgestellt wird und die Eltern der Einschulung an der Förderschule zustimmen. Auch Kinder aus den schulvorbereitenden Einrichtungen der Förderschulen werden grundsätzlich zuerst an der zuständigen Grundschule angemeldet. Die Schuleinschreibung erfolgt nur dann an der Förderschule, wenn von vorneherein feststeht, dass die Förderschule dem sonderpädagogischen Förderbedarf des Kindes am besten gerecht werden kann und die Eltern die Einschulung an der Förderschule wünschen.

Schulanmeldung ist Pflicht:

Erziehungsberechtigte, welche die ihnen obliegende Anmeldung eines schulpflichtigen Kindes vorsätzlich oder fahrlässig unterlassen, können nach Art.119(1) BayEUG mit Geldbuße belegt werden. Für die Schulanmeldung an Grundschulen und für die Aufnahme in die Förderschule gelten: Art.42, Art.37(1) sowie Art.41 BayEUG und §21 GrSO und §28 VSO-F.

 

 

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