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Zuchtviehmarkt

Sachgebiet 71 "Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz, Futtermittelkontrolle"

Die für Sie zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier.

Der gewerbliche und der private Transport von Tieren ist in der TierschutztransportV geregelt. Ziel der Verordnung ist es, durch Festschreiben der Bedingungen für das Verladen und den Transport, abhängig von der Transportdauer, den unvermeidlichen Stress für die Tiere auf ein Mindestmaß zu beschränken.

Für das Verladen z. B. sind Neigungswinkel der Verladeeinrichtung und der Abstand zwischen Boden und Verladeeinrichtung genau geregelt. Die Verladeeinrichtung muss an den Seiten so gesichert sein, dass ein Abgleiten und Verletzungen der Tiere vermieden werden können.

Die Mindestbodenflächen im Fahrzeug z. B. beim erwachsenen Pferd 1,75 qm, bei einer 500 kg schweren Kuh 1,35 qm und einem 100 kg schweren Schwein 0,45 qm sind ebenso wie die Bedingungen für Ernährung und Pflege der Tiere während des Transports festgelegt. Im Inland dürfen Nutztiere grundsätzlich nicht länger als

8 Stunden zu einer Schlachteinrichtung befördert werden. Bei längeren Transporten ist u. U. eine 24-stündige Tränk- und Fütterungspause an besonders zugelassenen Einrichtungen vorgeschrieben. Werden Nutztiere über mehr als 8 Stunden international verbracht, wird ein Transportplan notwendig. In diesem müssen die vorgegebenen Wegstrecken und evtl. notwendigen Aufenthaltsorte dokumentiert werden. Die Transportfähigkeit der Tiere wird in einer Transportbescheinigung festgehalten.

Das Veterinäramt hat die Aufgabe vor Ort festzustellen, ob die tierschutzrechtlichen Bedingungen für einen Transport der Tiere erfüllt sind. Gleichzeitig wird die Eignung des Fahrzeugs für den Transport geprüft und kontrolliert, ob die Angaben im Transportplan nachvollziehbar sind.

 

Für Fragen zum Thema Tiertransporte stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter:

www.verbraucherministerium.de

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