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Tierkörperbeseitigung

Sachgebiet 71 "Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz, Futtermittelkontrolle"

Die für Sie zuständigen Ansprechpartner finden Sie hier.

 

Generell besteht für Tierhalter die Verpflichtung, tote Hunde, Katzen, Einhufer, Klauentiere, Geflügel und Kaninchen in einer Tierkörperverwertungsanlage (TVA) beseitigen zu lassen. Für den Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen ist die Tierkörperverwertungsanlage Berndt (Hauptstraße 2-4, 85445 Oberding, Tel. 08122/7061; www.tva-berndt.de ) im Landkreis Erding zuständig. Durch den hohen technischen Standart der deutschen TVAs - das Rohmaterial wird für 20 Minuten bei mindestens 133°C und einem Druck von 3 bar erhitzt - werden alle bisher bekannten Krankheitserreger abgetötet. In den TVAs wird auch das BSE-Risikomaterial verarbeitet. Die bei diesen Prozessen anfallenden Produkte Tierkörpermehl und Tierfett werden durch eine anschließende thermische Verwertung aus dem Nahrungsmittelkreislauf entfernt. Eine Verfütterung von Tierkörpermehl und Tierkörperfetten an Tiere, die der Lebensmittelgewinnung dienen, ist verboten. Für Nutztiere, für die der Beitrag an die bayerische Tierseuchenkasse bezahlt wurde, ist ein Eigenanteil von 25% der Beseitigungskosten durch den Tierhalter zu tragen (Ausnahme Rinder älter 24 Monate und Schafe/Ziegen älter 18 Monate).

Die Verwertung und Beseitigung der Tierkörper und von Schlachtabfällen ist im Tierische-Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 geregelt.

 

Ausnahme für Heimtiere

Einzelne Tierkörper von Hunden, Katzen, Kaninchen, Vögeln und Kleinnagern dürfen auf eigenem Gelände vergraben werden. Dies darf jedoch nur außerhalb von Wasserschutzgebieten und nicht in unmittelbarer Nähe von öffentlichen Wegen und Plätzen geschehen. Dabei müssen die toten Tiere so tief eingegraben werden, dass sie von einer mindestens 50 cm starken Erdschicht bedeckt sind. Ansonsten besteht auch für Heimtiere die Verpflichtung zur unschädlichen Beseitigung in einer TVA.

 

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch unter:

www.tiertrauer.de

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