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Futtermittelüberwachung

Sachgebiet 71 "Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz, Futtermittelkontrolle"

Ihr Ansprechpartner/in

Zi.Nr. / Telefon / Fax

E-Mail

Stephan Zach

Zi.-Nr. 1.169 / EG
Tel.: 08041 / 505 - 507
Fax: 08041 / 505 - 516

veterinaeramt@lra-toelz.de

Nicht nur die BSE-Krise, sondern auch Futtermittelskandale, wie beispielsweise der Nachweis von Nitrofen, PCB oder MPA Medroxy-Progesteron-Azetat   (verbotenes Wachstumshormon in der Schweinemast und Milcherzeugung) haben gezeigt, dass die Futtermittelkontrolle nach wie vor eine sehr wichtige Aufgabe im Interesse der öffentlichen Gesundheit ist.

 

Zuständig für den Vollzug ist zentral für ganz Bayern das Sachgebiet Futtermittelrecht an der Regierung von Oberbayern (ROB). Unter anderem organisiert es über Probenpläne die Entnahme von Futtermittelproben beim Hersteller, Händler und Landwirt.

Der für den entsprechenden Landkreis zuständige Veterinärassistent zieht diese Proben vor Ort.

Die Futterproben werden an Labore weitergeleitet und dort auf unterschiedliche Parameter, in erster Linie auf das Vorhandensein von tierischen Bestandteilen (verboten im Zusammenhang mit BSE), unzulässige Pflanzenschutzmittel, Pilzgiftstoffe oder Zusatzstoffen etc. untersucht.

Werden Verstöße gegen futtermittelrechtliche Bestimmungen festgestellt, so vollzieht die Regierung von Oberbayern die im Futtermittelgesetz vorgesehenen Ordnungswidrigkeiten.

 

Für Landwirte besteht die Möglichkeit, dass, abgesehen von den erwähnten Planproben, auch Verdachtsproben auf Wunsch untersucht werden können.

Diese Untersuchungen sind allerdings nur dann möglich, wenn der Landwirt den Verdacht hat, dass die Verfütterung des betreffenden Futtermittels zu Gesundheitsgefährdungen bei den Tieren oder sogar beim Menschen führen kann. Die verdächtige Futtermittelcharge wird durch den Veterinärassistenten nach der Probenahme unverzüglich gesperrt. Eine Freigabe kann erst nach Vorliegen eines negativen Ergebnisses erfolgen. Wird die Untersuchung eines Futtermittels aus anderen Gründen gewünscht (d.h. es besteht kein Verdacht auf gesundheitliche Gefährdung durch das Futtermittel), muss der Veterinärassistent die Probenahme  ablehnen. In diesem Fall kann ein amtlich vereidigter Sachverständiger privatrechtlich hinzugezogen werden.

 

Nähere Informationen gibt das Veterinäramt oder finden Sie in unseren Seiten unter:

Futtermittel / Untersuchungsergebnisse

Tiergesundheit / Futtermittel

 

oder beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

 

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