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Infektionsschutzgesetz - Gesundheitszeugnis

Belehrung nach § 42 / § 43 IfSG

Abteilung 6 "Humanmedizin"

Anmeldung unter

Zi.-Nr. 1.177 / EG
Tel.: 08041 / 505 - 483
Fax: 08041 / 505 - 132

g-amt@lra-toelz.de

Ihr Ansprechpartner/in

Zi.Nr. / Telefon / Fax

E-Mail

Dr. Stephan Gebrande
Leiter Abteilung 6

Zi.-Nr. 1.176 / EG
Tel.: 08041 / 505 - 403

stephan.gebrande@lra-toelz.de

Dr. Alexandra Schum
Sachgebietsleiterin

Zi.-Nr. 1.178 / EG
Tel.: 08041 / 505 - 484

alexandra.schum@lra-toelz.de

Dr. Petra von Jagemann
Sachgebietsleiterin

Zi.-Nr. 1.178 / EG
Tel.: 08041 / 505 - 482

petra.vonjagemann@lra-toelz.de


Am 01.Januar 2001 ist das Infektionsschutzgesetz in Kraft getreten, das für Betriebe oder Vereine, die mit Lebensmittel umgehen, einige Veränderungen mit sich brachte.


Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) setzt hierbei verstärkt auf die Vorbeugung, Beratung und Eigenverantwortung derjenigen, die mit Lebensmitteln arbeiten. Anstelle der bislang vorgeschriebenen körperlichen Untersuchung ist nun eine intensive mündliche Belehrung gesetzlich vorgeschrieben, in der Ärzte des Gesundheitsamtes ausführlich über die gesetzlichen und die gesundheitlichen Anforderungen beim Umgang mit Lebensmitteln informieren.


Beim Umgang mit Lebensmitteln müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, da sich bestimmte Krankheitserreger in vielen Lebensmitteln leicht vermehren können. Durch den Verzehr von derart mit Mikroorganismen verunreinigten Lebensmitteln können Menschen an Lebensmittelinfektionen oder –vergiftungen schwer erkranken. In Gaststätten oder Gemeinschaftseinrichtungen kann davon eine große Anzahl von Menschen betroffen sein.


Über diese Erstbelehrung stellt das Gesundheitsamt Bad Tölz eine Bescheinigung aus, die unbefristet gültig ist.


Gesundheitszeugnisse, die vor dem 01. Januar 2001 ausgestellt wurden, bleiben auch weiterhin gültig. In solchen Fällen ist keine Erstbelehrung mehr notwendig.


Hinzu kommt aber eine Verpflichtung der Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter nach Aufnahme der Tätigkeit und im weiteren alle 2 Jahre gründlich über die gesetzlichen und gesundheitlichen Anforderungen beim Umgang mit Lebensmitteln zu informieren.
Die Bescheinigung des Gesundheitsamtes und die letzte Dokumentation der Belehrung sind beim Arbeitgeber aufzubewahren. Der Arbeitgeber hat die Nachweise an der Betriebsstätte verfügbar zu halten und den Lebensmittelkontrolleuren auf Verlangen vorzulegen.


Vereine:
Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei Vereinsfesten und ähnlichen Veranstaltungen, die nicht „gewerbsmäßig“ im Sinne der Vorschrift, tätig sind, unterliegen nicht der gesetzlichen infektionshygienischen Belehrungspflicht. Die Verantwortlichen der Vereine haben den Personenkreis mittels eines Merkblattes „Leitfaden für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei Vereinsfesten und ähnlichen Veranstaltungen“ über die wesentlichen infektions- und lebensmittelhygienischen Grundlagen zu unterrichten und dabei besonders auf die zivilrechtliche Haftung und die strafrechtliche Verantwortung eines Jeden, der Lebensmittel in Verkehr bringt hinzuweisen, unabhängig, ob der Personenkreis vor Ort oder im häuslichen Bereich Lebensmittel zubereitet und zur Verfügung stellt.
Das Merkblatt können Sie beim Gesundheitsamt telefonisch anfordern.
Für weitere Fragen, Informationen und Terminabsprachen steht Ihnen das


Gesundheitsamt
Bad Tölz – Wolfratshausen,
Tel. 08041 / 505 – 483
zur Verfügung


Die Belehrungen finden unter vorangegangener Terminabsprache jeweils am
Montag um 14.00 Uhr statt.

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