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Scharlach

Die entsprechenden Ansprechpartner finden Sie hier...

 

Erreger der Scharlacherkrankungen sind Bakterien, sogenannte Streptokokken der Gruppe A. Diese Bakterien können

 

die Scharlacherkrankung auslösen;

eine Hals-, bzw. Mandelentzündung ohne sonstige Krankheitserscheinungen verursachen;

bei gesunden Kindern im Rachenabstrich vorhanden sein.

 

Krankheitszeichen der Scharlacherkrankung sind: plötzliches hohes Fieber, Frösteln, Erbrechen, Halsschmerzen / Schluck-beschwerden und Abgeschlagenheit. Hinzu kommt eine himbeerrote Zunge.

Ab ca. 2. Tag auftretender Hautausschlag: stecknadelkopfgroße rote Flecken beginnend am Hals, sich über den Stamm, Arme und Beine ausbreitend, besonders deutlich in den Leistenbeugen. Wangen stark gerötet, auffallend blasses Munddreieck.

Die typischen Krankheitszeichen können teilweise fehlen oder kaum wahrnehmbar sein.

Jeder Verdacht sollte ärztlich abgeklärt werden.

 

Folgekrankheiten, falls nicht bzw. nicht ausreichend behandelt wurde, können sein:

Mittelohrentzündung, Erkrankungen der Nieren, des Herzmuskels und der Gelenke.

 

Behandlung durch den Kinder- oder Hausarzt, in der Regel mit einem Antibiotikum (meist Penicillin) über 10 Tage. Wird aus irgendwelchen Gründen die antibiotische Therapie abgelehnt, ist körperliche Schonung und ausreichend lange Isolierung von mindestens 3 Wochen erforderlich.

Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Scharlach im Kindergarten und Schulen

 

Melden Sie der Schule / dem Kindergarten unverzüglich, wenn Ihr Kind an Scharlach erkrankt ist. Nur dann können Eltern von der Ansteckungsgefahr informiert werden und die Schule/der Kindergarten seiner

 

Meldepflicht an das Gesundheitsamt (Landratsamt, Abt. Humanmedizin), nachkommen, damit das Gesundheitsamt rasch entscheiden kann, welche Maßnahmen erforderlich sind, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

 

Besuchsverbot:

Kinder oder Jugendliche die an Scharlach oder sonstigen Streptococcus pyogenes –Infektionen erkrankt oder dessen verdächtig sind, dürfen die dem Betrieb der Gemeinschaftseinrichtung (Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorte, Schulen oder sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heime, Ferienlager und ähnliche Einrichtungen) dienenden Räume nicht betreten, Einrichtungen der Gemeinschaftseinrichtung nicht benutzen und an Veranstaltungen der Gemeinschaftseinrichtung nicht teilnehmen bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Krankheit durch sie nicht mehr zu befürchten ist.

 

 

Helfen Sie zum Schutz aller Kinder mit die Weiterverbreitung der Scharlacherreger zu verhindern, indem Sie

 

     

  • bei verdächtigen Symptomen Ihr Kind sofort einem Arzt vorstellen und die eventuell notwendige Behandlung zuverlässig durchführen
  • Ihr krankes oder krankheitsverdächtiges Kind ausreichend lange zuhause auskurieren lassen;
  • die Schule / den Kindergarten unverzüglich über die Diagnose informieren.
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