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Röteln

Die entsprechenden Ansprechpartner finden Sie hier...

 

Die Schutzimpfung gegen Röteln soll vor allem verhindern, dass es während späterer Schwangerschaften zu einer Rötelnerkrankung kommt. Stecken sich ungeschützte Schwangere mit Röteln an, so besteht die große Gefahr, dass das Ungeborene miterkrankt. Schwere Missbildungen an Gehirn, Augen oder Herz des Kindes sind dann oft die Folge. Besonders wichtig ist daher die Impfung aller Mädchen. In seltenen Fällen tritt bei einer Rötelerkrankung eine Gehirn-hautentzündung, (Meningoenzephalitis) auf, die bleibende Gehirnschäden zur Folge haben kann.

Grundsätzlich sollen sich alle Frauen rechtzeitig vor einer Schwangerschaft vergewissern, ob sie eine ausreichende Menge von Schutzstoffen gegen Rötelerreger (sog. Antikörper) im Blut haben. Diese Schutzstoffe können von einer früher durchgemachten Rötelinfektion oder von einer Rötelimpfung herstammen.

Der Hausarzt führt diesen Test durch. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für ihre Versicherten die Kosten für die Untersuchung. Lehrerinnen und Kinder-gärtnerinnen können diese Untersuchung auch beim Gesundheitsamt kostenlos vornehmen lassen. Das Impfbuch ist dabei mitzubringen, damit das Testergebnis eingetragen werden kann.

 

Wer soll sich impfen lassen? Alle Kinder. Alle für Röteln empfänglichen Frauen im gebärfähigen Alter. Ein Impfschutz ist ganz besondere wichtig für Frauen, die aufgrund ihrer Berufstätigkeit häufig einer Ansteckungsgefahr durch Röteln ausgesetzt sind (Lehrerinnen, Kindergärtnerinnen, Kinderkrankenschwestern usw.)

 

Bei erwachsenen Frauen sollte vor einer Impfung ein Röteln-Test durchgeführt werden. Eine Schwangerschaft muss zum Zeitpunkt der Impfung mit Sicherheit ausgeschlossen sein, ebenso der Eintritt einer Schwangerschaft für etwa 3 Monate nach der Impfung.

 

Zeitpunkt der Impfung: Siehe Schutzimpfung gegen Masern bzw. Mumps. Darüber hinaus sollte die Rötelnimpfung erhalten.

     

  • Alle Mädchen im 11. bis 15 Lebensjahr (sofern nicht bereits früher zweimal gegen Röteln geimpft wurde),
  • Alle Frauen im gebärfähigen Alter, die keine oder ungenügend Schutzstoffe (Antikörper) gegen das Rötelvirus haben.

Impfreaktionen: Gelegentlich leichtes Fieber, Kopfschmerzen, geringer Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, vorübergehende Gelenkbeschwerden.

 

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