Landratsamt Bad Tölz-WolfratshausenSOZIALWEGWEISERLEITPORTALARCHIVPORTAL
  • header_01
  • header_02
  • header_03
  • header_04
  • header_05
  • header_06
  • header_07
  • header_08
  • header_09
  • header_10
  • header_11
  • header_12

Allgemeine reisemedizinische Ratschläge

Abteilung 6 "Humanmedizin"

Anmeldung unter

Zi.-Nr. 1.177 / EG
Tel.: 08041 / 505 - 483
Fax: 08041 / 505 - 132

g-amt@lra-toelz.de

Ihr Ansprechpartner/in

Zi.Nr. / Telefon / Fax

E-Mail

Dr. Stephan Gebrande
Leiter Abteilung 6

Zi.-Nr. 1.176 / EG
Tel.: 08041 / 505 - 403

stephan.gebrande@lra-toelz.de

Dr. Petra von Jagemann
Sachgebietsleiterin

Zi.-Nr. 1.178 / EG
Tel.: 08041 / 505 - 482

petra.vonjagemann@lra-toelz.de

Dr. Alexandra Schum
Sachgebietsleiterin

Zi.-Nr. 1.178 / EG
Tel.: 08041 / 505 - 484

alexandra.schum@lra-toelz.de

Benedikt Greutélaers

Zi.-Nr. 1.143 / EG
Tel.: 08041 / 505 - 481

benedikt.greutelaers@lra-toelz.de


Rechtzeitig vor jeder Fernreise sollte eine individuelle, auf das jeweilige Reiseziel abgestimmte, ärztliche Beratung durchgeführt werden. Zu beachten sind die besonderen hygienischen Verhältnisse und die am Reiseort vorkommenden Infektionskrankheiten.

 

Vorsicht beim Essen und Trinken lautet der allgemeine Rat für Fernreisende. Neben Durchfallerkrankungen gehören speziell Kinderlähmung und Hepatitis A (infektiöse Leberentzündung) zu den Krankheiten die man sich auf Reisen beim Essen und Trinken zuziehen kann. Zu warnen ist vor dem Genuss von rohem Gemüse (Salaten usw.) ungeschältem Obst, Speiseeis, Eiswürfeln, Cremes und ungenügend erhitzten Fisch- und Krebsgerichten. Da die Trinkwasserqualität nicht immer europäischem Standard entspricht wird zu Mineralwasser geraten.

 

Gegen eine Reihe von gefährlichen Infektionskrankheiten ist eine Schutzimpfung möglich; zu nennen sind vor allem die Hepatitis A, Kinderlähmung und Gelbfieber.

 

Gegen die Malaria, die in zahlreichen beliebten Reiseländern vorkommt, gibt es bis heute noch keine Impfung. Die Malaria ist eine schwere Erkrankung, die von Stechmücken übertragen wird und bei nicht rechtzeitiger Behandlung tödlich enden kann. Das Risiko einer Malariaerkrankung kann durch Einnahme bestimmter Medikamente und allgemeiner Vorsichtsmaßnahmen, wie z.B. Moskitonetze, Tragen geeigneter Kleidung, usw. vermindert werden. Bei der Malaria ist zu beachten, dass diese Erkrankung noch bis zu 1 Jahr nach Ausreise aus dem Malariagebiet auftreten kann und nicht mit einer schweren Grippe verwechselt werden darf.

 

In der Reiseapotheke sollen vor allem Medikamente vorhanden sein, die auch Zuhause eingenommen werden; daneben ist die Mitnahme von Mitteln gegen Reisedurchfall und Schmerzen zu empfehlen. In bestimmten Gebieten sind Sonnenschutz- und Mückenabwehrmittel erforderlich.

 

Über die speziell für den einzelnen Reisenden notwendigen Impfungen und sonstigen Vorkehrungen zur Vermeidung von Gesundheitsrisiken bei Fernreisen erteilen die Ärzte des Gesundheitsamtes gerne Auskünfte.

 

Kostenlose telefonische Reise- und Impfberatung findet zu den üblichen Öffnungszeiten statt.

Kostenlose persönliche Reise- und Impfauskunft nach telefonischer

Terminvereinbarung.

Impfbuch bitte nicht vergessen.

Zurück zur vorherigen Seite