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Gesetzlicher Auftrag - Hintergrund der Gleichstellungsstelle

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Aus heutiger Sicht ist es kaum mehr vorstellbar, dass die Frauen in Deutschland erst nach langen Kämpfen 1918 das Wahlrecht erhielten. Das Frauenwahlrecht war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur rechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern.

1949 wurde im Grundgesetz die Gleichberechtigung im Grundgesetz gesetzlich verankert. So heißt es im Artikel 3 Abs. 2 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“.  1994 wurde der Artikel 3 im Grundgesetz durch einen weiteren Zusatz ergänzt: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“.

Die Bayerische Verfassung regelt die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Art. 118 Abs. 2 „Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten“.

Mittlerweile wurden in allen Bundesländern Gleichstellungsgesetze verabschiedet. Diese regeln die Aufgaben von Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten verbindlich.

Das bayerische Gleichstellungsgesetz trat am 01.07.1996 in Kraft und wurde zum 30.06.2006 geändert und unbefristet verlängert.

Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat bereits am 01.08.1990, also 6 Jahre vor dem Inkrafttreten des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes, eine Gleichstellungsstelle eingerichtet.

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