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Waldbrand am Schwarzberg gelöscht - Landrat dankt Einsatzkräften

 

„Der Waldbrand am Schwarzberg, auf dem Gebiet der Gemeinde Lenggries, der seit dem 20.11.11 die Einsatzkräfte in Atem hielt, ist gelöscht.
Im Laufe des gestrigen Tages wurden zwar durch Aufnahmen einer Wärmebildkamera noch Brandherde entdeckt, die aber mittels Löschwasseraußenlastbehälter abgelöscht werden konnten.

Der Katastrophenfall ist somit beendet“, so Landrat Josef Niedermaier.
Insgesamt waren seit Sonntag über 700 Kräfte von Feuerwehr, BRK, Wasserwacht, Bergwacht, Polizei, Bundeswehr, Bundespolizei, Staatsforst, privater Firmen und Landratsamt im Einsatz. „Das hervorragende Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen hat ganz wesentlich dazu beigetragen, die gefährliche Lage binnen kurzer Zeit in den Griff zu bekommen“, so Landrat Niedermaier. Mit Ausschlag gebend war sicher der Einsatz von Hubschraubern der Bundespolizei, und der Bundeswehr, die im Zusammenspiel mit den Helikoptern Firma HeliTravel Munich mittels Außenlastbehältern den Brand permanent aus der Luft gelöscht haben. Sowohl am Sonntag, wie auch am Donnerstag war zusätzlich ein Helikopter des österreichischen Innenministeriums mit einer weiteren Wärmebildkamera unterwegs.

Besonders zu würdigen ist aber der enorme persönliche Einsatz aller Helfer, die teils unter schwierigsten und gefährlichen Verhältnissen, dazu beigetragen haben, diesen Waldbrand zu beenden.

Neben zahlreichen Feuerwehren aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen waren zusätzlich Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen im Einsatz. Wertvolle Unterstützung kam zudem aus dem benachbarten Tirol von der Feuerwehr Schwaz, von Feuerwehren aus dem Landkreis Weilheim-Schongau sowie von der Münchner Berufsfeuerwehr und der Staatl. Feuerwehrschule Geretsried.

Allen beteiligten Personen und Organisationen, den Arbeitgebern der Einsatzkräfte für das Freistellen des Personals, spricht Landrat Niedermaier seinen Dank und seiner Anerkennung für das sachkundige Eingreifen aus. „Es war sicherlich nicht nur aus meiner Sicht ein Musterbeispiel an gelungener gegenseitiger Zusammenarbeit sowohl über Zuständigkeitsbereiche, als auch über Landesgrenzen hinweg. Dieses professionelle Handeln war ganz entscheidend für das gute Ende und belegt, dass unsere Einsatzkräfte bestens ausgebildet und vorbereitet sind. Und durch die Sicherungsmaßnahmen der Bergwacht sind während der gesamten Einsatzdauer zum Glück keine Verletzungen aufgetreten.“

 

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