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Tipps gegen das Einfrieren in der Biotonne

 

Die ersten Biotonnen in diesem Herbst sind eingefroren und konnten daher nicht geleert werden. Meist kommt dazu, dass Laub in die Biotonne gegeben wurde.

Selbstverständlich darf Laub in die Biotonnen gegeben werden. Allerdings friert dieses besonders leicht fest, so dass bei den ersten jetzt bevorstehenden Frostnächten einige Tipps beherzigt werden sollten, damit man nicht nach der Leerung mit einer halbvollen Tonne dasteht.

Laub kann beispielsweise in unbeklebte Weinflaschenkartons o.ä. gepackt und so in die Biotonne gestellt werden. Im Handel gibt es Papiersäcke in Tonnengröße, mit denen die Biotonne innen ausgekleidet werden kann. Für viele Kunden ist es bequemer, das Laub stattdessen zum Wertstoffhof bringen.

Gegen das Einfrieren von Obst- und Gemüseresten in der Biotonne hilft es, Zeitungsknäuel oder Eierschachteln zu unterst in die Tonne zu geben und nasse Abfälle in Zeitungspapier oder Papiertüten einzuschlagen - je nässer desto mehr Papier. Bitte nur normale Zeitung verwenden, keine Illustrierte und keine Werbeprospekte.

Die Müllwerker können festgefrorene Bioabfälle nicht aufstochern. Abgesehen davon, dass sie es von der Berufsgenossenschaft her gar nicht dürfen, haben sie auch nicht die Zeit dafür: 700-800  Biotonnen sind täglich zu leeren! Angenommen, ein Drittel der Tonnen ist eingefroren und sie halten sich bei diesen 250 Tonnen nur jeweils 1 Minute auf, wären das über 4 Stunden am Tag! Deshalb können Sie auch nicht später am Tag, wenn die Biotonnen aufgetaut sind, nochmal kommen.

Sind die Bioabfälle schon festgefroren, wird bei der nächsten Leerung ein Karton oder Papiersack mit Bioabfällen mitgenommen - bitte keinen Plastiksack verwenden! Tipp: so aufstellen, dass der Karton nicht am Untergrund festfriert - z.B. auf einen zweiten Karton oder Pappedeckel.

Bei Rückfragen ist die WGV Abfallberatung gerne für Sie da: Telefon 08179 / 933-33.

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