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Bad Tölz-Wolfratshausen:

Einwohnerzuwachs fällt nur noch gering aus


Auch wenn der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen noch immer als ein Landkreis geführt wird, der nach den Prognosen weiterhin Einwohnerzuwächse in den kommenden Jahren haben soll, so hat sich das jährliche Plus doch deutlich verringert. Nach der aktuellsten Einwohnerstatistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung betrug der Zuwachs in den vergangenen sechs Monaten gerade mal 126 Personen. Bezogen auf die letzten 12 Monate waren es 497 Personen.

Als am 31.12.1972 die erste Einwohnerstatistik für den neu gebildeten Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen vorlag, wies diese 91.027 Personen aus. Geretsried war mit 17.395 Einwohnern gerade mal so groß wie Bad Tölz heute, also 38 Jahre später. Von da an ging es – mit Ausnahme weniger Ausreißer – permanent nach oben. Am 31.12.1982 waren 98.128 Personen ausgewiesen, ein Plus von rund 7.000 Personen in zehn Jahren. Noch kräftiger war das Wachstum in den 80er und 90er Jahren. Um rund 1.000 Einwohner jährlich wuchs der Landkreis kontinuierlich auf 118.152 Personen zum Jahresende 2002 an. Danach sank die Zuwachsrate. Aktuell liegt sie bei 497 Personen.

Immer öfter weist die jährlich zum 30. Juni und 31. Dezember erscheinende offizielle Statistik bei den einzelnen Gemeinden seither Einwohnerverluste auf. So haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gleich acht Kreisgemeinden Einwohnerrückgänge. Am zahlenmäßig deutlichsten fällt dieser bei der Stadt Geretsried aus: Um 109 Einwohner sank hier die Zahl. Ebenfalls deutlich ist der Rückgang um 52 Personen bei der Gemeinde Lenggries. Einwohnerverluste verzeichnen daneben außerdem Bad Heilbrunn, Egling, Greiling, Icking, Jachenau und Königsdorf.

12 Kreisgemeinden weisen unterschiedlich starke Zuwächse aus. Fällt dieser bei der Gemeinde Kochel am See mit +2 noch relativ gering aus, kann Wackersberg auf +19 Personen und die Kreisstadt Bad Tölz mit +61 Personen auf deutlichere Zuwächse verweisen. Auffallend ist, dass im aktuellen Berichtszeitraum (31.12.2009 – 30.06.2010) bei den 13 südlichen Kreisgemeinden die Zahl der Gemeinden mit Zuwächsen deutlich überwiegt, während bei den nördlichen Gemeinden das Verhältnis ausgewogen ist; vier Gemeinden haben Zuwächse, vier Gemeinden Rückgänge gemäß der Statistik des Landesamtes

Nachfolgend die offiziellen Einwohnerzahlen der Städte und Gemeinden des Landkreises zum Stichtag 30.06.2010:

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