Landratsamt Bad Tölz-WolfratshausenSOZIALWEGWEISERLEITPORTALARCHIVPORTAL
  • header_01
  • header_02
  • header_03
  • header_04
  • header_05
  • header_06
  • header_07
  • header_08
  • header_09
  • header_10
  • header_11
  • header_12

Nur kalte Asche in die Restmülltonne

 

Kürzlich war es wieder soweit: Beim Rollen der grauen Restmülltonne stellte ein Müllwerker fest, dass Rauch aus der Tonne quoll. Die Ursache war Verbrennungsasche, die noch warm war und eventuell auch noch glühende Holz- oder Kohleteilchen enthielt.

Der Vorfall zeigt, wie schnell sich aus Asche, die noch warm in die Tonne geleert wird, wieder Brandherde bilden können, auch wenn die Asche äußerlich grau und unauffällig ausschaut. Schmorspuren an etlichen Restmülltonnen im Landkreis zeugen davon, dass diese Gefahr vor der eigenen Haustür allgemein unterschätzt wird.

Um Bränden im Fahrzeug oder sogar in der Weiterverarbeitung in Quarzbichl vorzubeugen, werden Tonnen mit noch warmer Asche generell nicht geleert! Bevor die Asche in eine Tonne eingefüllt wird, muss sie erst vollständig ausgekühlt sein. Am besten gibt man sie zum Auskühlen in einen Metallbehälter oder leert sie erst dann in die Restmülltonne, wenn sie tatsächlich völlig erkaltet ist.

Übrigens darf in die Biotonne grundsätzlich keine Asche, weshalb Biotonnen mit Asche nicht geleert werden. Selbst reine Holzasche ist mit sogenannten Polyaromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs`) belastet, da das Holz im Ofen unter Luftmangel verbrennt. Wird zusätzlich noch mit Kohle geheizt, kommen sogar Schwermetalle dazu. Auch der sehr hohe Gehalt an Phosphat und Calium in der Holzasche ist sehr problematisch.

Das heißt: Auch wenn Holzasche nährstoffreich ist, sollte sie weder als Dünger im Garten noch in der Biotonne landen. Asche gehört grundsätzlich in die Restmülltonne – und zwar durch und durch kalt.

Bei Fragen steht die Abfallberatung der WGV gerne unter den Rufnummern 08179 / 933 – 33 und – 35 zur Verfügung.

Zurück zur vorherigen Seite