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Waldbrand am Sylvensteinspeicher

 Seit Sonntagnachmittag brennt es am Schwarzberg am Sylvensteinspeicher. Nachdem am Sonntag wegen Nebels keine Hubschrauber eingesetzt werden konnten, wurden heute mit Beginn der Morgendämmerung die Löschflüge aufgenommen. Neben Kräften der Feuerwehr, Bundeswehr und Bundespolizei sind Einheiten der Wasserwacht, Bergwacht sowie von den Bayerischen Staatsforsten vor Ort.

Seit den frühen Morgenstunden sind heute, Montag, den 21.11.2011, insgesamt 4 Hubschrauber der Bundeswehr, der Bundespolizei und von einer privaten Firma mit Außenlastbehältern (Fassungsvermögen von insgesamt 13.000 l) im Einsatz. Hiermit soll der Waldbrand am Schwarzberg eingedämmt werden. Besonderes Augenmerk liegt darauf, die Brandausbreitung über den Grat zu verhindern. Da über die Luftbekämpfung die Brand- und Glutnester am Boden nicht vollständig zu erreichen sind, müssen diese zumindest an den Rändern der Brandfläche von Hand freigelegt und abgelöscht werden. Nur somit ist eine gezielte Bekämpfung möglich. Um endgültig eine weitere Ausbreitung und ein erneutes Aufflammen zum Vollfeuer zu verhindern, ist für den morgigen Dienstag, den 22.11.2011, der Einsatz von Kräften am Boden geplant. Für den Löschangriff am Boden wurden heute in den frühen Abendstunden noch geeignete Stellen für mobile Löschwasserbehälter im Gelände erkundet. Diese können über die Hubschrauber aus der Luft ständig befüllt werden.

Hierbei werden die Hilfskräfte vor Ort durch einen Hubschrauber der Bundespolizei und einer privaten Maschine zum Material- und Löschwassertransport unterstützt. Zusätzlich begleitet die Löschmaßnahmen ein Hubschrauber der Landespolizei, welcher mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist. Über mobile Löschwasserbehälter (2 Stück mit je 1.200 l, 1 Stück optional mit je 3.000 l) werden D-Strahlrohre und Rucksackspritzen gespeist. Die Löschwasserbehälter können über die Außenlastbehälter der Hubschrauber befüllt werden. Zusätzlich kann dem Löschwasser in einem Spezialbehälter mit 15.000 l Fassungsvermögen (stationiert in der Nähe der Wasserwachtstation) Netzmittel zugemischt werden.

Am morgigen Dienstag werden somit insgesamt maximal 20 Mann jeweils von der Feuerwehr und der Bergwacht an dem Einsatz beteiligt sein. Die voraussichtliche Einsatzdauer kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht endgültig abgeschätzt werden.

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