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Dunkle Jahreszeit besonders gefährlich für Fußgänger und Radfahrer

 

In der dunklen Jahreszeit besteht für Fußgänger und Radfahrer erhöhte Unfallgefahr. Früh einsetzende Dunkelheit, Nebelschwaden und Regen erschweren die Sicht für alle Verkehrsteilnehmer. Das erhöhte Unfallrisiko belegen Statistiken. Danach gibt es in den Monaten November bis Januar deutlich mehr Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern, als im Jahresdurchschnitt. Ursache sind neben der frühen Dunkelheit die insgesamt schlechteren Sicht- und Witterungsverhältnisse sowie häufig zu dunkle Kleidung. Der Verkehrssicherheitsbeauftragte des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, Georg Fischhaber, weist deshalb darauf hin, dass bereits durch einfache Hilfsmittel sich die Gefahren senken lassen.

Fußgänger

Am wichtigsten ist, dass man gut gesehen wird, Fußgänger also so früh wie möglich zu erkennen sind. Von daher gilt: „Rücken Sie sich durch helle Kleidung ins rechte Licht“. Zusätzliche Aufmerksamkeit erreicht man durch Kleidung mit Reflektoren. Insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Jogger ist dies unbedingt zu empfehlen. Ein Fußgänger mit solchen Reflektoren an der Kleidung ist für einen Autofahrer mit Abblendlicht bereits aus 150 m Entfernung zu sehen.

Radfahrer

Eine funktionierende Lichtanlage sollte gerade in dieser Jahreszeit selbstverständlich sein. Eine mangelhafte Beleuchtung gefährdet nicht nur Radfahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer, die unbeleuchtete Räder oft zu spät erkennen. Pflicht sind weißer Scheinwerfer, rotes Rücklicht, weißer Frontreflektor, großer roter Flächenreflektor und kleinere Rückstrahler hinten sowie gelbe Pedal- und Speichenreflektoren. Zulässig sind auch reflektierende Ringe an Reifen oder Felgen. Batterieleuchten dürfen nur zusätzlich mitgenommen werden – sie ersetzen nicht die Dynamoanlage. Lediglich bei Rennrädern unter 11 kg Gewicht reicht eine abnehmbare Batterie- oder Akkubeleuchtung, die am Tage mit zu führen ist.

Generell appelliert Fischhaber deshalb eindringlich an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer: „Mehr denn je sind Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr in dieser Jahreszeit die beste Lebensversicherung. Da sich das Wetter nicht den Menschen anpasst, muss sich der Mensch dem Wetter anpassen“.

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