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Gartenabfälle umweltfreundlich entsorgen

 

Verbunden mit dem Einzug des Herbstes sind vielerorts Aufräumarbeiten im Garten, auf Feld und Flur oder im Wald durch Hobbygärtner und Landwirte im vollen Gange. Weit verbreitet ist dabei die Meinung, dass das Verbrennen der dabei angefallenen pflanzlichen Abfälle die einfachste und günstigste Entsorgungsmöglichkeit darstellt. Doch das ist falsch.
Grundsätzlich kann Grüngut auf den Grundstücken, auf denen es anfällt, zur Verrottung bebracht werden. Alternativ können die Abfälle durch Häckseln und Kompostieren zur wertvollen und kostenlosen Düngung des Bodens verwertet werden. Sollte hierzu keine Möglichkeit bestehen, können Kleinmengen in der Biotonne oder größere Mengen über die bekannten Grüngutannahmestellen entsorgt werden. Ein Ablagern der Abfälle im Wald oder in der Landschaft ist nicht zulässig.
Auch das Verbrennen des Grünguts ist nur in seltenen Ausnahmefällen erlaubt. Hierfür sind strenge Anforderungen einzuhalten. Auf jeden Fall ist es ratsam, ein solches Räumfeuer beim Landratsamt und der Integrierten Leitstelle Oberland (Telefon 0881/92585-100) anzumelden. Denn bei unsachgemäßer Entsorgung der Gartenabfälle kann ein Bußgeld drohen. Daher sollten der Nachbarschaft, der Umwelt und letztlich dem eigenen Geldbeutel zuliebe einige einfache Regeln (Verbrennen nur außerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile unter Aufsicht von mindestens zwei Personen über 16 Jahren an Werktagen zwischen 8 und 18 Uhr, Ablöschen der Glut beim Verlassen der Feuerstelle) beachtet werden. Mehr Informationen hierzu bekommen Sie beim Landratsamt Bad Tölz Wolfratshausen unter 08041/505-356 (Sachgebiet Umwelt), oder bei der Abfallberatung der WGV Quarzbichl unter 08179/933-33.

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