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Nach Überprüfung eines Google Fahrzeuges: Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht gibt Fahrten in Bayern frei

 

Das amerikanische Unternehmen Google hat Anfang dieses Jahres angekündigt, die Befahrungen deutscher Straßen mit seinen mit Kameras ausgerüsteten Spezial-Fahrzeugen im Frühjahr wieder aufnehmen zu wollen. Nachdem von Google veröffentlichten Befahrungsplan sind auch Befahrungen in Bayern und auch im Gebiet des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen vorgesehen. Das Bayerische Landesamt für Datenschutz und Sicherheit hat mitgeteilt, dass gegen eine weitere Befahrung in Bayern keine Bedenken bestehen.

Im April 2010 wurde bekannt, dass die von der Firma Google für ihren Internetdienst „Street View“ eingesetzten Fahrzeuge nicht nur Straßenzüge abfotografiert, sondern daneben Daten aus WLAN–Funknetzen erfasst haben. Google selbst räumte ein, dass nicht nur MAC-Adresse und SSID aufgezeichnet worden seien, sondern auch unverschlüsselte Kommunikationsinhalte. Google stellte gleichzeitig die Befahrungen ein und sicherte zu, zukünftig gänzlich auf eine WLAN-Datenerfassung durch die Google-Fahrzeuge zu verzichten. Die Datenerfassung rief Empörung in der Öffentlichkeit hervor.

Nach Ankündigung erneuter Befahrungen im Frühjahr diesen Jahres hat das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht mit Unterstützung des TÜV Süd ein Google-Fahrzeug untersucht und festgestellt, dass die früher vorhandenen technischen Einrichtungen zur WLAN-Datenerfassung tatsächlich nicht mehr vorhanden sind. Gegen eine weitere Befahrung bestehen daher keine Bedenken.

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