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Notwendige Untersuchung des Jungviehs vor dem Alm- bzw. Weideaustrieb

 

Seit dem 01. Januar 2011 ist die Untersuchung aller neugeborenen Rinder auf BVD-Virus (Bovine Virus Diarrhoe) vorgeschrieben, und seitdem dürfen nur mehr BVD/ MD (Mucosal Disease) freie Rinder in einen anderen Bestand verbracht werden bzw. in Kontakt mit anderen Rindern kommen.
Ansonsten kann der Tierhalter für eventuelle Schäden in dem infizierten Betrieb haftbar gemacht werden, falls es durch den Kontakt zum Ausbruch der gefürchteten MD kommt.

Im Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen verbringt ein Großteil des Jungviehs den Sommer auf der Weide oder Alm. Dabei werden häufig Tiere aus verschiedenen Beständen zusammen gebracht. Auf vielen Weiden besteht auch direkter Kontakt zu den Nachbartieren.

Um Infektionen mit BVD-Virus zu verhindern, ist seit dem 01.01.2011 eine Untersuchung der Tiere ohne BVD-Status vor dem Weideaustrieb unabdingbar.
Für diese Untersuchung kann der Tierarzt Blut nehmen und an ein Untersuchungslabor einschicken.
Eine Alternative dazu stellen Stanzohrmarken mit fortlaufender Nummerierung dar, die der Tierhalter selbst beim Tiergesundheitsdienst Bayern (089/ 9091-260 oder -291) bestellen kann. Diese Ohrmarken werden den Tieren eingezogen und die gewonnenen Proben dann mit dem beigefügten Antrag zur Untersuchung geschickt.

Ferner sind LKV-Stanzohrmarken (Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung) mit individueller Ohrmarkennummer in Vorbereitung. Nach Auskunft des Landeskuratoriums können diese in etwa 14 Tagen über die HIT-Datenbank (Herkunftssicherungs-/Informationssysteme Tiere) bestellt werden.

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